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Klassenprojekt, Einzelveranstaltung

Der Weg der Décroissance: Degrowth als Vision für eine radikale gesellschaftliche Transformation. Vortrag von Dr. Barbara Muraca

Betreut von: Dr. Saskia Hebert, Prof. Dr. Wolfgang Jonas

Ort: Aula, Geb. 02


Zeiten:
Samstag, 07.07.2018: 16:00 - 18:00 Uhr




Wachstumskritik ist nicht neu: spätestens seit der Erscheinung des Berichts an den Club of Rome "Grenzen des Wachstums" wissen wir, dass Wachstum nicht mehr automatisch mit dem Versprechen einer stetigen Verbesserung von Wohlstand und Lebensqualität einhergeht und die ökologischen Lebensgrundlagen auf irreversible Weise beeinträchtigt. Wir stehen heute zudem vor den funktionalen Einschränkungen eines fortwährenden Wachstums wie wir es kennen. Das Ende des Wachstums bedeutet für eine auf Wachstum ausgerichtete Gesellschaft Krise, Stagnation und Rezession. Gerade in der aktuellen Krise sieht aber die Degrowth-Bewegung eine einmalige Chance für eine radikale Transformation der Gesellschaft, die sie endlich von dem Wachstumsdiktat befreit. Die Leitidee von Degrowth umfasst eine radikale Kritik an der Art und Weise der gesellschaftlichen Reproduktion und inspiriert verschiedene Entwürfe für einen Wandel hin zu einer Postwachstumsgesellschaft. Degrowth Experimente öffnen Räume für alternative Praktiken, Erfahrungen und Formen des Zusammenlebens, die die herrschende neoliberale Logik radikal in Frage stellen.

Zur Person:
Dr. Barbara Muraca ist Assistant Professor für Umwelt- und Sozialphilosophie an der Oregon State University und forscht über Mensch-Natur-Verhältnisse, Degrowth, Nachhaltigkeitstheorien und politische Ökologie. 2014 war sie and der Organisation der internationalen Degrowth-Konferenz in Leipzig beteiligt. Ihr Buch ‘Gut Leben. Eine Gesellschaft jenseits des Wachstums” ist 2014 bei Wagenbach erschienen.


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