Kapprell, Klara. Seiten aus der Bachelorarbeit: „Keke“. 2021
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Denkst du, wenn wir keine Menschen, sondern Zauberkraniche wären, dann wäre es ganz egal, ob man ein Junge, ein Mädchen oder ein Junge und ein Mädchen ist? Also immer und überall?

Sowohl auf textlicher als auch auf gestalterischer Ebene setzt sich der queere Kinderroman „Keke“ mit Geschlechter­sensibiliät im Medium Kinderbuch auseinander. Verpackt in die ehrliche Sicht eines Kindes erzählt das Buch ein Puzzle aus Begegnungen und Erinnerungen, die auf eine leichte und unscheinbare Weise Stereo­type und Rollenbilder des binären Geschlechterver­ständ­nisses ansprechen, auflösen und Menschen mit ein­beziehen, die in unserer Gesellschaft aus der geschlechtlichen Norm fallen. Das Buch ist damit ein Anstoß über die Strukturen unserer Gesellschaft nachzudenken, sie aufzubrechen und Kindern ein gerechteres Bild von Geschlecht auf allen dazugehörigen Ebenen zu vermitteln.