Große Veränderungen gelingen nur, wenn viele Menschen davon überzeugt sind. Doch wie lassen sich diese Veränderungen moderieren? Ansätze zu funktionieren Moderationsstrategien, gerade im Bereich der Bürgerbeteiligung, haben sich in den letzten Jahren sprunghaft weiterentwickelt – inzwischen kommen regelmäßig Policy Games, Planspiele oder Szenarioübungen zum Einsatz. Das Projekt Urbane Mobilitätswende möchte in Kooperation mit drei Städtepartnern modellhaft analoge und digitale Prototypen ebendieser Formate entwickeln, um die Organisation und Abwicklung von Beteiligungsverfahren im Bereich der Mobilitätswende effektiver und besser zu gestalten. Dies kann nicht nur durch die spielerische Umsetzung von Entscheidungen, sondern auch durch die Nutzung von Realdaten erreicht werden. Ziel soll es sein, Menschen sich mit Spaß an der Mobilitätswende zu beteiligen und diese im Endeffekt beschleunigen.

Als einer von drei Projektpartnern bringt Prof. Dr. Rolf F. Nohr seine medienwissenschaftliche Expertise in das Projekt mit ein. Der Inhaber des Lehrstuhls für Medienästhetik/ Medienkultur der HBK Braunschweig hat seinen Schwerpunkt in der Bewertung, Analyse und Evaluation von spielförmigen Bildungsszenarien.

Das Projekt wird finanziert durch das Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.