Hoffmann, Luise. „seeing sounds“, 2021.
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Notation ist immer eine Art Verschlüsselung, Übersetzung, Code. Sie dient dazu, Zeit, Bewegung und Rhythmus sichtbar zu machen und festzuhalten und sie materialisiert etwas, das noch existieren muss oder bereits existierte. Mitte des 20. Jahrhunderts begannen die Komponist*innen der Nachkriegsavantgarde grafische Notation für ihre Werke zu benutzen, da für die neuen Instrumente, Klänge und Methoden die Standardnotation nicht mehr ausreichte. In diesem Buch möchte ich eine kleine Sammlung dieser Notenblätter zeigen – und zwar unabhängig von dem, was sie repräsentieren. Sie sollen hier nicht der Idee des Stücks dienen, sondern selbst Subjekt sein.